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Internazionale
Konferenz ASIEN
AUS WEIBLICHER
PERSPEKTIVE Zwischen
informeller Wirtschaft und politischer Mitbestimmung 24.
november 2006 19.30
Uhr Freie
Universitàt Bozen DOLMA
GYARI,
Vizepräsidentin des tibetischen
Exilparlaments Die
aktive Gewaltlosigkeit für ein demokratisches Asien.
Die Geschichte des tibetanischen
Volkes auf der Suche nach friedlichem Zusammenleben und der friedlichen
Bestätigung ihrer Rechte. Ein Universalbeispiel für
die Lösung der tragischen
Konflikte, die den asiatischen Kontinent spalten, aber nicht nur.. Dolma
Gyari
wurde
in Kalimpong, Indien geboren und lebt heute in Dharamsala. Nachdem
sie ihr Studium der Politikwissenschaft an der
Universität von Punjab abgeschlossen hat, hat sie sich drei
Jahre lang an der
juristischen Fakultät der Universität von New Delhi
weitergebildet, wo sie auch
Seminare organisiert und für
Tibet
demonstriert hat. Zurzeit
gehört sie der Bewegung der Parlamentarier für
die Demokratie an. Sie wurde in der elften, zwölften und
dreizehnten Legislatur
wieder gewählt. Wie
viele andere Tibeter im Exil hat auch Dolma Gyari
ihre Heimat nie gesehen: „Nach
zehnjähriger chinesischer Unterdrückung, haben sich
die Tibeter in der
Hauptstadt Lhasa
zum
ersten und einzigen Aufstand zusammengeschlossen.
Mehr als 87.000 Zivilisten wurden vom Heer der Volksrepublik China
ermordet.
Rund 100.000 suchten um politisches Asyl in Indien an, zusammen mit dem
Dalai
Lama, der höchsten spirituellen Autorität des
tibetischen Buddhismus. Ich habe
meine Großmutter und meinen großen Bruder verloren.
Sie sind an Hunger
gestorben. Meinen Eltern hingegen ist die Flucht geglückt. Sie
sind dem Dalai
Lama bei seiner Flucht nach Indien gefolgt. Dort bin ich geboren, im
Exil. Ich
würde so gerne in meine Heimat zurückkehren, aber die
Chinesische Regierung
erlaubt es mir nicht.“ --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEWI NOVIRIANTI,
Indonesische Rechtsanwaltin Zwischen Schönheit und verwehrten Rechten. Wie und bis zu welchem Punkt beeinflusst die
Kultur und der
wirtschaftliche Kontext die Stellung der Frauen in Asien? Ein Beispiel
dazu,
wie jene Frauen dazu in die Lage versetzt werden können, sich
für ihre Rechte
einzusetzen und sie zu schützen Zurzeit
arbeitet sie mit der
Weltbank – Abteilung: Social Development Unit und mit dem
Pendapa Women's
Resource Center and Advocacy zusammen. Sie
ist spezialisiert auf: Rechte der Frauen und
gesetzliche Rechte.
Sie war als Rechtsanwältin und Koordinatorin der Abteilung
Territorium und
Umwelt des Jakarta Attorney Legal Institutes tätig. Als
Verantwortliche für die
Öffentlichkeitsarbeit war sie weiters für die
Verbreitung der Arbeit des
Institutes und die Sensibilisierung für die Menschenrechte
durch lokale und
nationale Medien innerhalb der Gesellschaft verantwortlich. Parallel
dazu hat
sie mit anderen Aktivisten die Eviction Survivors Group ins Leben
gerufen, die
sich mit Enteignungen auseinandersetzt. Ihr Interesse hat sich auf die
Geschlechterfrage und hauptsächlich auf die häusliche
Gewalt in Indonesien
verlagert. Sie
hat als Beraterin in
Geschlechterfragen für das Ministerium der Regierung von
Timor-Leste in Díli,
Westtimor gearbeitet. Seit 2003 ist sie in verschiedenen Instanzen
für die
soziale Entwicklung wie beispielsweise die Stärkung der Frauen
tätig. Zurzeit
arbeitet sie an der
Entwicklung eines Projektes für die Stärkung
der Frauenrechte. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ ROOPA
METHA, SHASA,
fairer indischer Handel Die
Wirtschaft der Frauen: jene, die an den Rand gedrängt wurden,
schlagen
zurück.
In dem Kontinent mit der höchsten Verletzungsrate der
weiblichen Grundrechte, liegen der faire Handel und die
Mikrofinanzierung
hauptsächlich in den Händen der Frauen und stellen
für jene und ihre
Gemeinschaft eine Möglichkeit der Befreiung dar. Roopa
Metha wurde in Kalkutta, Indien geboren und hat das
Studium der Wirtschaftswissenschaften, sowie einen Master in
„business
administration“ an der Universität von New Delhi
abgeschlossen. Seit
1981 ist sie als Generaldirektorin von Sasha –
Association for craft producers – tätig. Sasha ist
eine der ersten
Organisationen für den fairen Handel im Orient. Seit
2000 zählt sie zu den Mitgliedern des Forum-Sekretariats
für den fairen
indischen Handel und seit 1990 arbeitet sie mit anderen
landwirtschaftlichen
Genossenschaften zusammen |