|
Freise Afrika, 3-4 dicembre 2004 Bolzano
FREIES AFRIKA
Bozen 3/4 Dezember 2004
Zum Ende des Internationalen UNO-Jahrs gegen Sklaverei wird die Stadt des ethnischen Zusammenleben, die einen Ausländer/Innen-Beirats ins Leben gerufen hat, die World Social Agenda beherbergen. Außergewöhnliche Treffen, internationale UNO-Jahre und UNO-Jahrzehnte ließen uns beinahe keine Wahl: die diesjährige World Social Agenda (WSA) befasst sich mit Mama Africa und beendet ihre Initiativen über Afrika in Bozen.
Die vorhergehenden Ausgaben der WSA in Trient (Mal d'Africa) und in Padua (L'Altr'Africa) haben im April dem 10. Jahrestag des Völkermords in Rwanda gedacht. Dank der Begegnung mit 8 Frauen, die ein alternatives G8-Treffen vorschlagen, haben wir ein friedensuchendes und solidarisches weibliches Afrika kennen gelernt. Zahlreiche Vereine und Tausende von Besuchern haben an den verschiedenen Initiativen (Theater, Bücher, Treffen, Ausstellungen, Konzerte) teilgenommen.
In der Bozner Ausgabe werden die südtiroler Vereine, die in der Entwicklungshilfe tätig sind, und mehrere Schulen im Rahmen einer Ausstellung in der Europäischen Akademie eine besondere Rolle spielen. Zwei Tage, um endlich Farbe zu bekennen: Sklaverei existiert immer noch. Von den Booten voller illegaler Einwanderer, die unsere Meere kreuzen bis zu den Armeen, deren Reihen voller Kindersoldaten sind, von der Kinderarbeit und dem Sex-Tourismus bis hin zum regelrechten Handel von Sklavinnen, die zur Prostitution gezwungen werden.
Aber Afrika ist Hoffnung. Zehn Jahre nach dem Wahlsieg Nelson Mandelas will Afrika einer Welt, die anscheinend den Verstand verloren hat, neue Hoffnung geben. Afrika ist auch Frau. Davon zeugen nicht nur die Frauen Südafrikas, die beinahe die Hälfte der Sitze der legislativen und exekutiven Macht errungen haben, sondern auch die Kraft jener Frauen, die mit ihrer Lebensfreude ganze Gemeinschaften vorwärts bringen. Davon zeugt auch Wangari Maathai, Biologin aus Kenia, die ihr Leben dem Schutz Afrikas und seiner Leute gewidmet hat und dafür den Friedensnobelpreis 2004 erhalten hat. - Als erste afrikanische Frau, denn Afrika ist immer mehr Frau.
Dutzende von Vereinen und Organisationen aus Südtirol, die mit Afrika arbeiten und die Afrikanischen Gemeinschaften in Südtirol werden an einer Expò, die am 3. Dezember um 10.00 Uhr eröffnet wird, teilnehmen. Diese Ausstellung wird beide Tage der Initiative "Freies Afrika" begleiten.
Im Rahmen der EURAC finden verschiedene Workshops auch für Jugendliche statt, man kann etwas über Afrikas Handwerk lernen, es Bücher vorgestellt und Kurzfilme über Afrika projektiert. Das alles in einer angenehmen afrikanischen Atmosphäre, in der uns eine Ausstellung typischer Stoffe, Fotografien und Musik diesem Kontinent näher bringen wollen.
Am Abend des 3. Dezember werden 5 außergewöhnliche afrikanische Frauen in einer öffentlichen Konferenz über alte und neue Sklaverei unserer Welt erzählen. Am Ende des zweiten Tages, am 4. Dezember, wird ein Konzert afrikanischer Musik die Initiative abschließen. "Afrika befreit die Musik" stellt und zuerst einen 45-köpfigen Chor vor, der die perfekte Harmonie afrikanischer Lieder interpretieren wird, dann werden wir von der Lebensenergie 20 junger Trommler aus Ghana angesteckt, deren afrikanische Rhythmen die Sklaverei bekämpfen wollen.
Das Jahr 2004 ist also Afrika gewidmet. Im Jahr 2005 werden wir uns mit Amerika befassen, sowohl mit Nord- als auch mit Südamerika, denn beide wollen mit Europa zusammenarbeiten. 2006 wird das Jahr Asiens sein: mit der Hoffnung, dass bis dahin die tägliche Gewalt beendet wurde, werden wir vom extremen Orient bis zum Nahen Osten "reisen". Und 2007 wollen wir wieder "nach Hause", nach Europa, und zwar in das Europa der 25 und der Balkanregionen.
Die diesjährige Initiative mit von der Autonomen Provinz Bozen, von der Gemeinde Bozen und von der Region Trentino-Südtirol mitunterstützt.
Für weitere Informationen: www.unimondo.org/wsa
MIT DER BITTE, DIESES PROGRAMM WEITERZULEITEN.
Pressebüro Worls Social Agenda
Federica Detassis, Tel 0461.390092 vormittag,
federica.detassis@fondazionefontana.org
Roberta Mineo, cell. 333.2292581, rob.mineo@telelavorando.it
PRESS KONFERENZ 10.30 UHR DEZEMBER 3, EURAC
Home page
|