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WORLD SOCIAL AGENDA

Die Geschichte der World Social Agenda.

Eine Route zwischen Padua, Trient und Bozen

 

 

In Bozen findet in diesem Jahr die dritte Ausgabe der World Social Agenda statt.

Die World Social Agenda versteht sich als ein Moment des Überlegens, der dazu dienen soll Alternativen zu dem Wirtschaftsmodell zu finden, das die Welt zurzeit beherrscht. Die WSA, eine mannigfaltige Bewegung, die seit Jahren gegen die Globalisierung demonstriert, kann als Organisation verstanden werden, die jene unterstützt, die sich gegen einen einheitlichen Gedanken der neoliberalistischen Politik auflehnen und Alternativen schaffen möchten, die die menschliche Entwicklung in den Vordergrund stellen. Es handelt sich hier um einen ersten Schritt im Kampf gegen die Unterdrückung des menschlichen Seins gegenüber den kapitalistischen Interessen, eine offene Werkstatt, in der die Proteste all jener, die sich für die Schaffung einer Gesellschaft frei von der herrschenden Logik, die den Markt und das Geld als einzige Messwerte verstehen, einsetzen, zu realen Vorschlägen werden.

 

Die WSA hat sich aus zwei vorangehenden Veranstaltungen entwickelt, die im April 2000 und im Mai 2001 unter dem Namen World Social Forum in Padua stattgefunden haben. Die Initiative zeigt die innovativsten Kampagnen, die sich gegen die Ideologie des Neoliberalismus stellen, auf, befasst sich mit der kulturellen Betrachtung und mit Sensibilisierungskampagnen: den Schuldenerlass für die armen Länder, der Abschaffung der Todesstrafe, den Kampf gegen den Waffenhandel, das Recht auf die notwendigsten Medikamente, die Einführung der Tobin Tax.

An den Ausgaben von 2000 und 2001 haben international angesehene Persönlichkeiten wie Susan George, Muhammad Yunus, um nur einige zu nennen, teilgenommen.

 

Im Jahr 2002 wurde aus dem „Forum“ die „Agenda“. Dieser Name wurde gewählt, um die Notwendigkeit politischer Aktionen aufzuzeigen, um ausgereifte Überlegungen in die Tat umsetzen zu können. Laut den Vorstellungen der Organisatoren sollte die soziale Agenda jedes Jahr Richtlinien abstecken und zu einem wirklichen Aktionsplan werden, die Modelle und Wegweiser für eine neue Annäherung „von unten“ beinhaltet.

 

In der Ausgabe von 2004 beginnt die World Social Agenda andere Kulturen von einem anderen und privilegierten Blickwinkel aus zu erforschen: jenem der Frauen. Jedes Jahr wird ein einem Kontinent gewidmeter thematischer Verlauf vorgestellt: den Anfang hat Afrika gemacht, 2005 wurde Lateinamerika vorgestellt und in diesem Jahr wurde Asien ausgewählt, in einer Route, die Padua, Trient und Bozen miteinander verbindet.

Auf dem Programm für 2007 steht Europa.

 

 

 

 

Nähere Informationen unter  www.worldsocialagenda.org

 

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